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![]() Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen Broschiert, 186 Seiten DTV, München (1998) 8,50 EUR Weitere Infos ![]() So kam der Mensch auf den Hund Broschiert, 143 Seiten DTV, München (2000) 7,00 EUR Weitere Infos ![]() Das sogenannte Böse. Zur Naturgeschichte der Aggression Broschiert, 261 Seiten DTV, München (1998) 10,00 EUR Weitere Infos ![]() Das Jahr der Graugans Broschiert - 176 Seiten Piper, München (1998) 9,90 EUR Weitere Infos |
Konrad Lorenz wurde 1903 in Wien geboren. Schon als Kind hat der Verhaltensforscher im Garten seines Elternhauses Tiere in Freiheit beobachtet, gehalten und gepflegt. Als Schüler widmete er sich vor allem der Aufzucht von Vögeln. Er erhielt sogar kranke Tiere aus dem Wiener Zoo, um diese wieder gesund zu pflegen. Lorenz studierte Medizin in New York und Wien und promovierte im Alter von 25 Jahren zum Dr. med. Im Anschluss studierte er Biologie und promovierte 1932 zum Dr. phil. Von 1928 bis 1935 arbeitete Lorenz am Anatomischen Institut der Universität Wien. 1937 habilitierte er sich dort als Dozent für vergleichende Anatomie und vergleichende Tierphysiologie. Seine heute klassischen Arbeiten zum Verhalten der Vögel genügten der Fakultät damals jedoch nicht. Lorenz musste sich mit einer letztlich unbedeutenden physiologischen Arbeit über Hirnnerven beim Mauersegler habilitieren. Im folgenden Jahr erhielt Lorenz am Wiener Institut seinen ersten Lehrauftrag und wurde 1940 als ordentlicher Professor an das Institut für Psychologie der Universität Königsberg berufen. Den Umzug begleiteten seine Gänse, Enten und Buntbarsche.
Der Krieg unterbrach seine wissenschaftlichen Forschungsarbeiten. In der Königsberger Zeit veröffentlichte Lorenz auch nationalsozialistische Rassenvorstellungen, verleugnete diese im Gegensatz zu vielen anderen später jedoch nicht, sondern bedauerte sie tief als Entgleisung.
Nach seiner Rückkehr aus russischer Kriegsgefangenschaft gründete Lorenz seine bereits lang geplante Station für vergleichende Verhaltensforschung im niederösterreichischen Altenberg. Das Interesse an seinen Forschungsarbeiten nahm rasch zu und schon bald erhielt Lorenz Forschungsstellen, Honorarprofessuren und schließlich Gelder für das ganz nach seinen Plänen eingerichtete "Max-Planck-Institut für Verhaltensphysiologie" in Seewiesen, Oberbayern. Lorenz gilt zusammen mit Niklaas Tinbergen als Begründer der vergleichenden Verhaltensforschung. Zunächst untersuchte er den Instinkt, also die angeborenen Verhaltensweisen der Tiere. Genaue und unvoreingenommene Beobachtungen bildeten die Grundlage seiner Arbeit. Er untersuchte, welche Schlüsselreize ein ganz bestimmtes Verhalten auslösen: So sind brütende Graugänse ohne jegliche Übung befähigt, aus dem Nest gefallene Eier wieder in das Nest einzurollen. Sie greifen mit dem Schnabel über das Ei hinweg und rollen es, mit der Schnabelunterseite balancierend, ins Nest zurück. Lorenz konnte gemeinsam mit Tinbergen dieses Verhalten in zwei Komponenten auflösen. Nahmen sie einer Gans das Ei weg, die bereits zum Einrollen angesetzt hatte, lief die Bewegung auch ohne Ei weiter, allerdings fielen die seitlichen Balancierbewegungen weg. Lorenz prägte für solche Verhaltensweisen, die ohne Reize von außen schematisch abliefen, den Begriff "Erbkoordination". Die seitlichen Korrekturbewegungen bei der Rollbewegung sind ebenfalls angeboren. Bei ihnen handelt es sich jedoch um Orientierungsbewegungen, die ohne auslösenden Reiz sofort aufhören. Eine weitere Entdeckung von Lorenz ist der Vorgang der Prägung. Einer breiten Öffentlichkeit wurde der Verhaltensforscher vor allem als "Gänsevater" bekannt, schwimmend mit Junggänsen im Schlepptau. Er hatte die jungen Gänse direkt nach dem Schlüpfen aufgezogen. Nun folgten sie ihm, als sei er die Mutter. Nestflüchtende Jungvögel wie die Gänse werden auf ihre Eltern kurz nach dem Schlüpfen geprägt. Auch die "Rechte und Pflichten" innerhalb einer Gruppe von Tieren sind geregelt. Rangordnungen bilden sich z.B.durch einmalige Auseinandersetzungen heraus und werden dann von den Tieren der Gruppe eingehalten. In der Regel verlaufen diese Kämpfe innerhalb einer Gruppe ohne ernsthafte Verletzungen. Erst 1978 erschien das wohl wissenschaftlich bedeutendste Buch von Konrad Lorenz, die "Vergleichende Verhaltensforschung". Sogar für viele Geisteswissenschaftler ist die "Rückseite des Spiegels" ein Meilenstein der Erkenntnistheorie. Ein Streifzug durch die Naturgeschichte der Aggression ist sein Werk "Das sogenannte Böse". Im "Abbau des Menschlichen" setzt sich Lorenz mit der wachsenden Umweltvernichtung und der Dekadenz der Kultur auseinander. Allgemein verständlich und für ein breites Publikum geschrieben sind seine Bücher "Er redete mit dem Vieh, den Vögeln und den Fischen" (1949), "So kam der Mensch auf den Hund" (1950) und "Das Jahr der Graugans" (1982). Zusammen mit Karl von Frisch und Niklaas Tinbergen erhielt Konrad Lorenz im Jahre 1973 den Nobelpreis für Medizin und Physiologie. Er starb 1989 in Altenberg. |
Hier sind sie: Beetis ultimative Tipps zur Lage der Nation.
Speziell für Frauen klärt Beeti detailliert die wichtige Frage:
Hund oder Mann?.
Um Ausgleich bemüht beschäftigt er sich natürlich auch mit einem
brennenden Problem der männlichen Zunft:
Bier oder Frau? Dies
fragte sich schon zweifelnd Romeo, als er die schöne Julia auf dem Balkon erblickte.
Und auch Bill Clinton soll beim Anblick von Monica
zunächst die Gerstensaft-Alternative erwogen haben.
Oder dachte er gar an Susan Stahnke, die in
Beetis kleiner Berufsberatung
den ultimativen Test künftiger Tagesschausprecher nicht mehr bestehen muß.
Beetis kleine Sprachberatung deckt schließlich
Akronyme und andere Abkürzungen auf, die der Duden bislang leider vergessen hat.